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    <title><![CDATA[kizuco Blog]]></title>
    <link>http://www.kizuco.de/blog/</link>
    <description><![CDATA[kizuco Blog]]></description>
    <pubDate>Mon, 20 May 2013 19:40:08 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eierschale trifft Beton - oder - Frühstück ist fertig!]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/eggfactory/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><a href="http://www.kizuco.de/blog/eggfactory/"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="eggfactory Eierbecher aus Beton" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/produkte/eierbecher2.jpg" alt="eggfactory Eierbecher aus Beton" width="384" height="427" /></a>Diese Betoneierbecher sehen nicht nur toll aus, sie sind auch kleine Handschmeichler. Das Besondere an diesen Eierbechern ist der Kontrast zwischen zarter Eierschale und dem festen Werkstoff Beton. Jeder Becher ist einzigartig, was durch besondere Merkmale, wie Farbunterschiede an der Oberfl&auml;che oder kleine Luftl&ouml;cher entsteht.<br /><br />Beton ist ein langlebiges Naturmaterial. Alle Eierbecher sind von Hand gegossen und anschlie&szlig;end mit einem Seifenbad zur Schmutzabweisung behandelt - genau das macht sie auch so sch&ouml;n anschmiegsam und glatt. Somit sind die Becher absolut leicht zu reinigen - sie sind sogar Sp&uuml;lmaschinenfest. <a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/accessoires/eierbecher-eggfactory-2er.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Eierbecher aus Beton" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/produkte/eierbecher.jpg" alt="Eierbecher aus Beton" width="384" height="427" /></a><a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/accessoires/eierbecher-eggfactory-4er.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Eierbecher sonofnils" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/produkte/eierbecher_set.jpg" alt="Eierbecher sonofnils" width="384" height="427" /></a>Erh&auml;ltlich sind sie als <a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/accessoires/eierbecher-eggfactory-2er.html" target="_self">2er Set</a> oder als <a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/accessoires/eierbecher-eggfactory-4er.html" target="_self">4er Set</a>. Guten Morgen!</p>
<p class="fontalex_left">Unter der Marke "<a href="http://www.kizuco.de/designer/pierre-nilsson.html" target="_self">son of nils</a>" arbeitet Pierre Nilsson zusammen mit der  Grafikdesignerin Nancy Didschuns an Produkten, die durch emotionale und  funktionale Wertigkeit das allt&auml;gliche Leben bereichern. Inspiration f&uuml;r  ihre Produkte finden sie in der bunten, vielschichtigen Kulturszene  Berlins. Aber auch die Natur und die Einsamkeit in Pierres Heimat in  Nordschweden wirken inspirierend.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 May 2013 09:37:00 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Königreich des Drachens Bhutan will erster Ökostaat werden ]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/Bhutan/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><a href="http://www.kizuco.de/blog/Bhutan"><img title="Erster &Ouml;kostaat: Bhutan" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/aktuelles/oekostaat_bhutan.jpg" alt="Erster &Ouml;kostaat: Bhutan" width="775" height="295" /></a>Im Himalaya zwischen Indien und China liegt das kleine asiatische K&ouml;nigreich Bhutan. Die Monarchie ist daf&uuml;r bekannt, dass es seinen Wohlstand mit dem <strong>Bruttoinlandsgl&uuml;ck</strong> misst. Nicht Wirtschaftswachstum oder Bruttoinlandsprodukt, sondern Faktoren wie nationale Verteilung von Reichtum und Gesundheit bestimmen den Gl&uuml;cksindex. Nun hat sich Bhutan vorgenommen in zehn Jahren der erste &Ouml;kostaat der Welt zu werden.<br /><br /> <img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="buddhistische Nonne mit handy in Bhutan" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/aktuelles/buddhistische_Nonne_Bhutan.jpg" alt="buddhistische Nonne in Bhutan" width="382" height="497" /><strong>Das Recht auf Gl&uuml;ck und Umweltschutz</strong><br /> Das Bruttoinlandsgl&uuml;ck (<strong>Gross National Happiness, GNH</strong>) wurde in den 1980ern von dem ehemaligen K&ouml;nig Jigme Singye Wangchuck eingef&uuml;hrt, und basiert auf der buddhistischen &Uuml;berzeugung &bdquo;Das Ziel des Lebens ist das innere Gl&uuml;ck&ldquo;. Auf dem Weg zum Gl&uuml;ck unterstellte sich der K&ouml;nig der Authorit&auml;t des Parlaments, und f&uuml;hrte die Verfassung ein. In der Verfassung wurde daraufhin festgelegt, dass die Menschen gl&uuml;cklich sein, sie ihre Zeit f&uuml;r Familien und Freizeit haben sollen. Um gl&uuml;cklich zu sein, bedarf es ebenso der &bdquo;Errichtung einer guten Regierung&ldquo; und einer &bdquo;konstanten und gerechten Wirtschaft&ldquo;. Aber dazu geh&ouml;rt auch der Umweltschutz, der ebenso in der Verfassung festgeschrieben wurde. Denn Pestizide und Herbizide stehen nicht im Einklang mit dem Buddhismus, und der Glaube fordere Respekt f&uuml;r jedes Leben, auch die Tiere, und f&uuml;r die Natur. Wie wichtig Umweltschutz f&uuml;r Bhutan ist, lernen bereits die Kinder intensiv in den Schulen.<br /><br /> <strong>Nachhaltige Agrarwirtschaft als Modell der Zukunft</strong><br /> Zwar werden nur etwa drei Prozent der Fl&auml;che des K&ouml;nigreiches f&uuml;r die Landwirtschaft genutzt. Doch &bdquo;unser Land ist ein bergiges. Wenn wir Chemikalien auf unseren &Auml;ckern verwenden, dann bleiben diese nicht dort, wo sie eingesetzt werden. Sie haben einen gro&szlig;en Einfluss auf Gew&auml;sser oder Pflanzen andernorts, in niedriger gelegenen Gegenden.&ldquo; - so sprach Pema Gyamtsho, Minister f&uuml;r Landwirtschaft auf der Konferenz f&uuml;r nachhaltige Entwicklung in Dehli. Der Minister studierte Landwirtschaftsmethoden in Neuseeland und der Schweiz, und neben seiner politischen Aufgabe arbeitet er selbst als Bauer &ndash; wie auch viele andere Minister des Landes.<br /> Die Unternehmen sind dem Gesetz des Umweltschutzes untergeordnet. Der reine biologische Anbau von Reis, Getreide, Kartoffeln und Fr&uuml;chten wird damit sp&auml;testens in zehn Jahren zur nationalen Pflicht geworden. Dung und Kompost werden einzige D&uuml;ngemittel sein. Wie Studien belegen, f&uuml;hrt die &ouml;kologische Landwirtschaft zu einer gr&ouml;&szlig;eren Artenvielfalt, was wiederum auf nat&uuml;rlichem Weg zur Bek&auml;mpfung von Sch&auml;dlingen f&uuml;hrt.<br /> <br /> <strong>Schritt f&uuml;r Schritt in eine &ouml;kologisch bessere Welt </strong><br /> Im M&auml;rz 2013 wurde ein Zertifizierungssystem eingef&uuml;hrt, das den Weg zur nachhaltigen Landwirtschaft ebenen soll: Bhutan Organic Certifcation System &ndash; kurz BOCS genannt. Der erste Schritt ist eine Art Tagebuch. Hier notieren die Bauern, welches Saatgut genutzt wird, welche Arbeiten durchgef&uuml;hrt und welche biologischen Abwehrstoffe eingesetzt werden. Inspektoren kontrollieren diese Tageb&uuml;cher und leisten Hilfe bei der Umsetzung. Am Ende soll jedes rein biologisch erzeugte Lebensmittel in der Produktionskette eindeutig nachverfolgbar sein.<br /> <br /><strong>Kann das Drachenreich als Vorbild dienen und globale Auswirkungen haben?</strong><br /> Statistisch betrachtet, gilt Bhutan als eines der &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt. Trotzdem stehen  wirtschaltliche Interesse  nicht so hoch im Kurs, man zweifelt sogar eher daran, dass man aus den westlichen Entwicklungen und  konventionellen Fortschritten Gewinn f&uuml;r Bhutan ziehen k&ouml;nnte. Grenz&uuml;berschreitende Einfl&uuml;sse versucht man das Gl&uuml;ckskonzept zu integrieren. Zuvor noch wegen "Verw&auml;sserung der Kultur" verboten, wurde 1999 das Fernsehen erlaubt. Allerdings soll es auch schon mal vorkommen sein, dass der Satelit abeschaltet wurde. Der Handel mit Tabak und &ouml;ffentliches Rauchen wurden 2004 hingegen verboten, da beides nicht mit Gl&uuml;ck und Gesundheit vereinbar seien.<br /> Westliche &Ouml;konomen und Sozialwissenschaftler haben sich begonnen, sich f&uuml;r das Konzept des Gl&uuml;ckes zu interessieren. Zum Thema GNH fand die erste internationale Tagung 2004 in Bhutan statt. Gerade Ende April 2013 reiste eine sechsk&ouml;pfige Delegation aus Deutschland nach Bhutan, ob sie dort die Wege zum Gl&uuml;ck gefunden haben, ist noch nicht bekannt.&nbsp;</p>
<p>Bhutan k&ouml;nnte auch auf dem wirtschaftlichen Sektor punkten, denn ein Vorteil liegt auf der Hand: Schon jetzt exportiert Bhutan seltene Pilze nach Japan, Reis in die USA, Gem&uuml;se nach Indien und Thailand. Mit seiner &Ouml;kopolitik k&ouml;nnte das kleine Land durchaus Erfolg auf dem internationalen Markt haben und mittels Qualit&auml;t sich die Preise im h&ouml;heren Preissegment sichern. Gl&uuml;ck ist etwas Relatives und eine schwer messbare Empfindung, aber wer wei&szlig;, vielleicht werden uns eines Tages Gl&uuml;cks&ouml;konomen die Regeln des Nationalgl&uuml;ckes lehren und unsern Lebensstandard nach dem Gross National Happiness bewerten.&nbsp;<br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px; padding-bottom: 20px;" title="Tempel-Holztor in Bhutan" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/aktuelles/Holztor-Bhutan.jpg" alt="Holztor in Bhutan" width="775" height="500" /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Thimpu, Hauptstadt von Bhutan" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/aktuelles/Thimpu_Bhutan.jpg" alt="Thimpu, Hauptstadt von Bhutan" width="775" height="500" /></p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Titelbild: &copy; Steve Ball / 123RF</span></p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 11 May 2013 11:40:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Euphorie in Berlin - Der Store im klassischen Apple Design]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/Apple_Store/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><a href="http://www.kizuco.de/blog/Apple_Store"><img title="Apple Store Er&ouml;ffnung in Berlin" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/apple/apple_store-Berlin.jpg" alt="Apple Store Berlin" width="775" height="295" /></a><br /><br />Der Andrang am Kurf&uuml;rstendamm 26 ist gro&szlig;, am 3. Mai, zehn Sekunden vor f&uuml;nf Uhr nachmittags geht der Countdown los, dann &ouml;ffnen sich die T&uuml;ren und ein lauter Jubel bricht aus. Warum? Nun, die schwarzen H&uuml;llen sind gefallen, nur zwei kleine Logos an der Fassade zeigen, was sich im Innenraum verbirgt: Berlins erster und Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Apple Store hat er&ouml;ffnet!<br /><br /> <img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Apple Store Berlin" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/apple/apple_store-Berlin-eroeffnung.jpg" alt="apple store" width="382" height="497" /><strong>Design mit Passion und Experience </strong><br /> Wohl geordnet lassen Ordnern die Besucher in das einstige Kino &bdquo;Filmb&uuml;hne Wien&ldquo; hinein, wo blau uniformierte Apple-Mitarbeiter im Spalier sie mit High-Five und kreischender Euphorie begr&uuml;&szlig;en. Das ist gewiss nicht jedermanns und jederfraus Sache, aber es geht hier um das Erlebbarmachen des Stores, von dem man schlie&szlig;lich mehr Umsatz pro Quadratmeter erwartet als bei jeder anderen Ladenkette.<br /><br /> <strong>Community Center mit tempel&auml;hnlicher Fassade und gigantischer Halle</strong><br /> Das 1912 im Wilhelminischen Klassizismus errichtete Geb&auml;ude war eines der ersten Lichtspielh&auml;user Berlins. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde das gro&szlig;r&auml;umige Baudenkmal mit seiner tempel&auml;hnlichen Au&szlig;enfassade, deren S&auml;ulen verziert mit Kaneluren und Voluten, nun als Community Center f&uuml;r Apple freigelegt. Der Innenraum im unteren Bereich des Geb&auml;udes wurde komplett entkernt und die mehr als 5.000 Quadratmeter gro&szlig;e Pr&auml;sentationsfl&auml;che mit seinen acht Meter hohen W&auml;nden minimalistisch gestaltet: Original Sandstein an den W&auml;nden, italienischer Marmor auf dem Boden und die Tische aus deutscher Eiche. Die Gr&ouml;&szlig;e erzeugt Offenheit,  Cosiness verschaffen die nat&uuml;rlichen Materialien und Rundbogenfenster zu beiden Seiten mit einem Blick ins Gr&uuml;ne. Die typische Glastreppe sucht man hier jedoch vergeblich. <br /><br /> <strong>"Design ist nicht, wie etwas aussieht, Design ist, wie etwas funktioniert " &ndash; Steve Jobs</strong><br /> Mehr als 250 Apple-Produkte liegen zur Inspiration auf Tischen bereit, und k&ouml;nnen ausprobiert werden. Mitten im Store ist die &bdquo;Genuis Bar&ldquo; angeordnet, hier nehmen sich Experten Zeit,  beantworten Fragen und l&ouml;sen Probleme. Um dem allgemeinen Trend &bdquo;besser zu werden&ldquo; und dem Wunsch nach Orientierung und Klarheit nach zu bekommen, gibt es ein buchbares Trainingsprogramm &bdquo;One to One&ldquo;: Daf&uuml;r wird mit dem Kunden ein Plan zusammengestellt, der auf Lernziele, Lernstil und Wissenstand zugeschnitten ist. Allerdings Software sucht man hier vergeblich, denn die gibt es ausschlie&szlig;lich zum Download im App Store.<br /> Anstehen an Kassen? Daf&uuml;r ist die Zeit zu kostbar, stattdessen f&uuml;hrt jeder Mitarbeiter ein mobiles Kreditkarten-Leseger&auml;t bei sich. &Uuml;brigens die insgesamt 200 Mitarbeiter sind ehemalige Lehrer, K&uuml;nstler und Musiker, die bis zu einem Jahr ausgebildet worden sind. Gemeinsam sollen sie 18 Sprachen beherrschen!<br /><br /> Ach noch was: Die ersten 4.500 &nbsp;G&auml;ste haben ein T-Shirt erhalten. Doch das Shirt ist meinen M&auml;dels und mir viel zu gro&szlig;!</p>
<p><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Apple Fanshirt" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/apple/apple_fanshirt.jpg" alt="Apple T-Shirt" width="775" height="500" /><br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Apple Store Verkaufshalle" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/apple/apple-verkaufshalle.jpg" alt="Apple Store Verkaufshalle" width="775" height="500" /><br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Apple Store Produktpr&auml;sentation" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/apple/apple-produkt-praesentation.jpg" alt="Apple Store Pr&auml;sentation" width="775" height="500" /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 08 May 2013 09:27:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kopf des Monats - mariemeers]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/mariemeers/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><img title="Kati Drescher von mariemeers im Interview" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/mariemeers.jpg" alt="Kati Drescherim Interview" /><br /><br />Gerade erst letztes Jahr gegr&uuml;ndet, startete die Marke mariemeers innerhalb weniger Monate mit seinen Teppichen und Sitzkissen durch. Die Idee hatte Kati Drescher rein zuf&auml;llig. Seither ist sie viel besch&auml;ftigt, denn sie ist nicht nur Designerin und kl&ouml;ppelt Teppiche, sondern sie leitet auch die Berliner PR-Agentur sieben&amp;siebzig. Ich habe sie besucht und sa&szlig; auf ihren Sitzkissen. Es war super bequem.<br /><br /><a href="http://www.kizuco.de/designer/potsdamer-designer/mariemeers.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Kati Drescher von mariemeers" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/kati_drescher_von_mariemeers.jpg" alt="Kati Drescher" width="382" height="497" /></a><strong>F&uuml;r die Recherche bez&uuml;glich mariemeers fiel auf, dass man Deinen Namen nicht findet. Wirst Du denn hin und wieder als Frau Marie Meers angeschrieben?</strong> Ja, ich werde meistens so angeschrieben. <br /> <br /> <strong>Wie kamst Du auf den Namen mariemeers? </strong><br /> Es ist eine Mischung aus Familien Vor- und Nachnamen. Ich habe einen Namen gesucht, der sowohl als Name, aber auch als Marke funktioniert. mariemeers kann man auch als Marke begreifen. In dem Logo wird der Name untereinander geschrieben. <br /> <br /> <strong>Wie ist die Idee entstanden? </strong><br /> Es war alles ein flie&szlig;ender Prozess. Eigentlich ist es mehr passiert, als dass es geplant war. Ich bin dem Material begegnet und habe daraus M&uuml;tzen gemacht und sie zum Spa&szlig; in meinem ecoShowroom in Berlin ausgelegt. Der ecoShowroom ist ein Teil unseres Agenturkonzeptes sieben&amp;siebzig. Heute ist er kein Endkundenladen mehr, sondern ein Veranstaltungsraum. Die Besucher interessierten sich f&uuml;r die M&uuml;tzen und setzten sie auf. Sp&auml;ter habe ich einen Teppich gemacht. Die Reaktionen von G&auml;sten waren toll. Dann &uuml;berlegte ich mir einen Namen, und so entstand mariemeers. Mein Bruder hat das tolle Logo gemacht, schon hatten wir eine Marke. Es ist interessant einen solchen Prozess mal aus der Sicht des  Designers zu betrachten, wie man eine Marke entwickeln und aufbauen kann. Ganz abgesehen davon, macht es mir Spa&szlig;, die Teppiche zu gestalten und zu erstellen. <br /> <br /><strong>Das Koppeln der Teppiche machst Du selber? </strong><br /> Ja, das mache ich selbst. <br /> <br /> <strong>Macht die Handarbeit den Erfolg aus? </strong><br /> Die Handarbeit hat etwas sehr Eigenes. Es steckt viel Liebe darin. Es gibt einige zus&auml;tzliche kleine Dinge wie ein Lavendels&auml;ckchen, das gegen m&ouml;gliche Motten wirkt, oder die Labels, die an jeden Teppich angebracht sind. Und jeder Teppich und jedes der Produkte sind sehr individuell, es gibt keinen Teppich nochmal auf dieser Welt.  <br /> <br /><strong> Woher stammt die Wolle? </strong><br /> Die Schafswolle kommt aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Es handelt sich um biologische Wolle, &uuml;berwiegend von Bioland Bauern. Ich arbeite momentan mit den Naturfarben Wei&szlig;, Braun- und Graut&ouml;ne, au&szlig;erdem mit der Farbe Aubergine. F&uuml;r die Herbstkollektion kommen weitere tolle Farben dazu.  <br /> <br /> <img style="border: 0pt none; float: left;" title="&Ouml;ko Schafwolle f&uuml;r mariemeers Produkte" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/Schafwolle_fuer_Teppiche.jpg" alt="Bio Schafwolle" width="382" height="497" /><a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/teppich/mariemeers-rund-weiss.html"><img style="border: 0pt none; clear: left; padding-left: 11px;" title="Wollteppich aus Bio Schafwolle von mariemeers" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/Teppich_rund_mariemeers.jpg" alt="Wollteppich von mariemeers" width="382" height="497" /></a><br /> <br /> <strong>Was passiert dann mit der Wolle? </strong><br /> Dann wird die Wolle bearbeitet, damit sie nicht so fluffig ist und Festigkeit bekommt. Die Kn&auml;ule m&uuml;ssen mehrfach abgewickelt und wieder aufgewickelt werden. Dann werden sie zu Teppichen oder Sitzkissen verkoppelt. <br /> <br /><strong> Ein Teppich kann auch mal 17 Kilogramm auf die Waage bringen. Wie lange arbeitest Du an einem Teppich? </strong><br /> Ja, 17 Kilogramm kann ein Teppich easy wiegen, oder auch mehr. K&uuml;rzlich habe ich einen Teppich mit einem Gewicht von 21 Kilogramm gemacht. Das kann eine k&ouml;rperliche Herausforderung sein, denn der Teppich ist  beim Koppeln st&auml;ndig in Bewegung. Die Arbeitszeit eines jeden Teppichs h&auml;ngt von der Gr&ouml;sse und der Verkoppelungsart ab.   <br /> <br /><img title="Handgekoppelte Teppiche" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/handgestrickter-teppich.jpg" alt="Wollteppich handmade" /><br /><strong>W&uuml;rdest Du Dich selbst als Designerin bezeichnen? </strong><br /> Ich komme aus einer K&uuml;nstlerfamilie: Mein Gro&szlig;vater, mein Vater,  mein Bruder, alle waren oder sind K&uuml;nstler und Designer. Ich war die Einzige, die eher Geld verdient hat (lacht).&nbsp; Ich habe in meiner Agentur aber auch einen kreativen Beruf, im Falle von mariemeers w&uuml;rde ich mich schon auch als Designerin betrachten.  <br /> <br /> <strong>Du wolltest sozusagen aus den Fu&szlig;stapfen Deiner Familie  ausbrechen? </strong><br /> Ich wollte nicht unbedingt ausbrechen, es hat sich einfach so ergeben. Und mir hat auch nie etwas gefehlt.  <br /> <br /> <strong>Du hast also nicht Design oder Kunst studiert? </strong><br /> Nein, ich habe nicht studiert, sondern habe Fernsehredakteurin gelernt. Bei RTL habe ich mit einem Volontariat begonnen und bin dann zu VIVA TV gegangen, und baute einige Jahre den Fernsehsender mit auf.  Ein Jahr war ich in New York f&uuml;r VIVA, arbeitete aber auch f&uuml;r andere Sender wie f&uuml;r ARD und ZDF. <br /> <br /> <strong>Wie war das damals? </strong><br /> Das war die absolute Anfangszeit des Musikfernsehens, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Es war eine gro&szlig;artige Zeit. 1994 war Programmstart und wir arbeiteten bis zum Umfallen. Wir waren damals zu Beginn nur 14 Personen und der Sender und die Arbeiten waren sehr vielseitig: Ich war Redakteurin, Autorin, machte Studioregie, - alles was eben zu tun war bei einem Fernsehsender, den es noch nicht gibt und der zu entwickeln war.  Bis dato gab es nur MTV, und die Musikindustrie hatte gro&szlig;es Interesse einen neuen Musiksender zu kreieren, und so wurden wir wahnsinnig unterst&uuml;tzt. In k&uuml;rzester Zeit hatten wir ein hohes Aufkommen von Stars. Das war ein Traumjob f&uuml;r mich als Mitte Zwanzigj&auml;hrige.  Oft reiste ich durch die Welt und interviewte Stars wie Robbie Williams oder Naomi Cambell. Heute Paris, Morgen in Miami (lacht). <br /> <br /> <strong>Wie ging Deine Kariere weiter? </strong><br /> Ich lernte sp&auml;ter in Berlin den Vater meiner Tochter kennen, er ist biologisch dynamischer Landwirt, und es kam die Wende zu den biologischen Aspekten, die jetzt sehr wichtig in meinem Leben geworden sind.    <br /> <br /><strong> Hast Du das Leben davor nicht vermisst? </strong><br /> Nein, das habe ich nicht. Es war eine besondere Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe. Mit Menschen zu tun zu haben, die man gemeinhin als Star bezeichnet, das erdet meines Empfindens sehr, denn was neben den meist sehr netten Begegnungen bleibt ist, das wir alle Menschen sind und jeder seine Themen und F&auml;higkeiten hat. <br /> <br /><a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/teppich/mariemeers-rund-farbig.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Wollteppiche aus Biowolle" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/mariemeers_Teppiche.jpg" alt="Wollteppiche zum Relaxen" width="775" height="500" /></a> <strong>Dann mit Drei&szlig;ig kam die Wende? </strong><br /> Die Begegnung mit dem Vater meiner Tochter ver&auml;nderte mein Bewusstsein. Nach der Geburt unserer Tochter war ich zwei Jahre mit ihr zu Hause und machte TV-Beitr&auml;ge, wobei ich mich in Teilen in einzelne PR-Projekte einarbeitete. Anfangs arbeitete ich f&uuml;r konventionelle Unternehmen. Irgendwann &uuml;berzeugten mich die Produkte nicht mehr. Ich habe mich im Biosegment umgesehen, welches mich neugierig und Ideenreich stimmte. Seit acht Jahren arbeitet meine Agentur sieben&amp;siebzig ausschlie&szlig;lich f&uuml;r biologisch und nachhaltig agierende Unternehmen.  <br /> <br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Teppiche mariemeers" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/Wollteppich.jpg" alt="Teppiche mariemeers" width="775" height="500" /><strong>Was ist jetzt anders? Was bedeutet das f&uuml;r die PR? </strong><br /> Die Biobranche ist schon anders als die konventionelle. Die Budgets sind anders. Es ist einfach eine Entscheidung so zu arbeiten. Eine, die ich sehr, sehr gerne getroffen habe, denn sie gibt mir immer ein gutes Gef&uuml;hl und ich mache damit mehr als PR. Ich unterst&uuml;tze mit meiner Arbeit eine Entwicklung von deren Sinn ich &uuml;berzeugt bin. Wenn man Multiplikatoren, - wie zum Beispiel Redakteure von gro&szlig;en Magazinen, die bisher noch keinen Zugang zu nachhaltigen Themen hatten -, von einem Produkt und damit manchmal sogar von einem weiterreichenden Gedanken &uuml;berzeugt, dann freut es mich nat&uuml;rlich zum einen f&uuml;r meinen Kunden, aber auch, weil ich wieder ein kleines bisschen dazu beigetragen habe, dass Menschen die Welt St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck ganzheitlicher betrachten.  <br /> <br /> <strong>Woran liegt es, dass die Mittel in der Biobranche anders verteilt werden. Sind die Unternehmen zu klein oder versp&uuml;ren sie kein Interesse an Werbung? </strong><br /> Zu klein sind sie nicht immer, es ist einfach eine ganz grundlegend andere Herangehensweise. Die Produktion im Biosegment kommt aus dem Bed&uuml;rfnis heraus, ein gutes Produkt f&uuml;r den Menschen zu machen. Im konventionellen Bereich ist es anders: Hier stellt sich als erste Frage, wie kann ich Geld verdienen. Dann wird etwas produziert, das jemand kaufen wird, und das nicht zuletzt, weil ich ihm sein bisher nicht bekanntes Bed&uuml;rfnis danach mit hohem Werbebudget ersteinmal dargestellt habe. Im Biosegment ist die Interessenslage ganz anders. Erst im sechsten Schritt folgt der Gedanke, wie kann ich Kommunikation und Werbung gestalten, um noch mehr Menschen zu finden, die meine Produkte m&ouml;gen k&ouml;nnen? Au&szlig;er denen, die es schon wissen und vom Produkt &uuml;berzeugt sind, weil sie es schon einmal probiert haben. Deshalb arbeite wir auch f&uuml;r unterschiedliche Unternehmen, die man als &bdquo;Bio Pioniere&ldquo; bezeichnen kann.  <br /> <br /><strong> Die Beachtung f&uuml;r Themen der Nachhaltigkeit nimmt zu. Handelt es sich hier eher um einen  oberfl&auml;chlichen, schnelllebigen Trend, oder reicht er wirklich tiefer? </strong><br /> Das ist tiefgreifender und ehrlich gemeint. Der Verbraucher ist viel kritischer geworden. So dass der Green-Washing Effekt, den viele Unternehmen versuchen zu betreiben, nicht mehr wirklich funktioniert. Ich glaube, wenn sich ein Unternehmen entscheidet, sich im nachhaltigen Bereich zu fokussieren bzw. nachhaltige Aspekte in seine Produkte mit einzubinden, dann muss eine tiefe &Uuml;berzeugung damit verbunden sein. Ansonsten ist es relativ teuer und aufw&auml;ndig, um nur eine Zielgruppe zu gewinnen, die dir glauben schenkt. Man muss schon einigerma&szlig;en stringent das Thema verfolgen. Wenn man Green-Washing betreibt, dann kommt der Verbraucher einem schnell auf die Schliche.  <br /> <br /> <strong>An dieser Stelle setzt Du ein Grundwissen voraus, das nicht alle Konsumenten haben.</strong><br /> Der einzige Aspekt ist, man muss anfangen dar&uuml;ber selbst bewusst nachzudenken. Das beginnt bei einer Packung Milch. Was kostet sie im Supermarkt? 50 bis 80 Cent. Es ist ganz schwierig f&uuml;r diesen Preis Milch herzustellen, zu verpacken und zu verkaufen. Die K&uuml;he m&uuml;ssen auf die Weide gebracht, die Milch muss gemolken und transportiert werden, das Produkt wird gestaltet und die Packung bedruckt etc... Wie viele Menschen sind mit dieser Packung Milch in verschiedensten Arbeitsschritten besch&auml;ftigt, bis sie endlich auf unserem Tisch steht? Wenn man dann sieht, das sie nur 70 Cent kostet, dann kann man folglich zu dem Ergebnis kommen, das kann so nicht fair funktionieren. Ich finde es schade, dass noch immer nicht gen&uuml;gend Menschen nicht dar&uuml;ber nachdenken, wenn sie g&uuml;nstige Sachen einkaufen und sich dar&uuml;ber nicht bewusst werden, dass jemand in dieser Produktionskette gelitten haben muss. Deswegen glaube ich, die Wertsch&auml;tzung daf&uuml;r, was Lebensmittel, Produkte oder Dinge betrifft, wo sie herkommen und wer dahintersteht sollte uns alle interessieren. Und das kann ja ein sehr erweiterndes Feld sein, auf dem man auch pers&ouml;nlich viel entdecken kann.    <br /> <br /> <strong>Glaubst Du an den gesellschaftlichen Umbruch oder wird der Verbraucher nicht einfach durch den Preis geleitet? </strong><br /> Ich glaube, es gibt eine Bewegung, die nicht unwesentlich ist. Bio-Superm&auml;rkte und Verb&auml;nde entwickeln sich, es gibt immer mehr Zertifizierer. In diesem Zusammenhang gibt es einige Punkte, die man durchaus kritisch dazu betrachten kann. In meiner Agentur f&uuml;hren wir eine Dauerdiskussion dar&uuml;ber, ob es beispielsweise in der Mode besser ist, wenn sie weniger giftig ist oder erst dann gut ist, wenn sie &uuml;berhaupt nicht giftig ist. Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind auf jeden Fall besser so zumachen, als wir wissen, dass es zum Negativen f&uuml;hrt. Wir wissen genau, dass wenn wir bei Takko einkaufen, definitiv ein Kind in Indien oder Bangladesch darunter gelitten hat. Das ist ein Fakt.   <br /> <br /> <strong>K&ouml;nnte nicht gro&szlig;e Handelsketten oder Marken Vorbild werden, wenn sie echt Bio machen w&uuml;rden? Oder meinst Du anhand der Masse ist es grunds&auml;tzlich nicht m&ouml;glich? </strong><br /> Doch jedes biologisch hergestellt Produkt ist grunds&auml;tzlich besser, als nicht biologische Produkte. Aber den Effekt, den sie erzeugen, indem sie gro&szlig;e Kampagnen machen und z.B. eine &bdquo;Greengarden Kollektion&ldquo; herausbringen, der ist viel gr&ouml;&szlig;er als das, was sie als positiven Effekt f&uuml;r die Umwelt oder f&uuml;r die N&auml;herinnen erzeugen. Es ist verlogen, wenn &Ouml;kologie f&uuml;r das eigene Image ausgenutzt wird. Die Wahrhaftigkeit und Ernsthaftigkeit sind zu relativieren. Aber es entwickelt sich in kleinen Schritten dennoch ein Bewusstsein beim Verbraucher:  Wenn eine gro&szlig;e Handelskette &bdquo;etwas mit Bio&ldquo; macht, dann kann es bei dem einen oder anderen Fall auch dazu f&uuml;hren, dass Verbraucher dar&uuml;ber nachdenken.   <br /> <br /> <strong>Was sagst Du zu Skandalen im Nahrungsmittelsektor? </strong><br /> Der Nahrungsmittelsektor ist enorm wichtig.  Sich selbst etwas Schlechtes zu tun, wenn man Lebensmittel isst von denen man weiss, dass sie keine gute Wirkung auf einen selbst haben, finde ich beeindruckend. Das Essen ist der erste Schritt: in vielen F&auml;llen beginnt es beim ersten Kind, M&uuml;tter denken dar&uuml;ber nach, was sie ihrem Kind zu essen geben wollen. So war es bei mir. Und das f&uuml;hrt in weitere, ganz verschiedene Lebensbereiche. Es geht bis hin zu Banken, die fair mit Geld umgehen.  <br /> <br /> <a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/designertisch-designerstuhl/mariemeers-sitzkissen-rund.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-right: 20px;" title="Sitzkissen aus Wolle" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/mariemeers/Sitzkissen_Wolle.jpg" alt="Sitzkissen aus Wolle" width="382" height="497" /></a><strong>Also Lebensbereiche wie auch PR? </strong><br /> Wir machen klassische PR-Arbeit und arbeiten wie jede PR-Agentur auch. Aber der Punkt ist, dass man in der PR oft Dinge sagt, hinter denen man nicht steht, und die man auch nicht so meint. Das besondere ist an unserer Agentur, dass wir nur f&uuml;r Unternehmen arbeiten, die wir auch pers&ouml;nlich gut finden. Wir haben uns damit &uuml;ber die Jahre ein gro&szlig;es Know How in dieser Branche erarbeitet und ich bin sehr stolz darauf.   <br /> <br /> <strong>Wie schafft du es konsequent zu bleiben und nicht einfach doch des Geldes wegen schwach zu werden? </strong><br /> Das ist auch wieder eine Frage der Einstellung. Es fehlt ja an nichts. Unser absoluter Luxus liegt in der Ern&auml;hrung. Ich kaufe ausschlie&szlig;lich im Bioladen ein. Wir konsumieren anders. Meine Tochter geht auch mal bei H&amp;M einkaufen, aber sie hat das Bewusstsein daf&uuml;r, dass man eben nicht 15 verschiedene T-Shirts im Schrank h&auml;ngen haben muss. Sondern, wenn sie f&uuml;nf hat, die ihr gefallen, dann reicht das. Und wenn sie ihr zu klein geworden sind, dann kauft sie sich zwei Neue, aber eben nicht gleich f&uuml;nf. Aber die kommen nicht alle von H&amp;M. Das ist einfach eine Verlagerung von finanziellen Mitteln. Und das ist, wie gesagt, &uuml;berhaupt kein Verzicht, sondern eine &Uuml;berzeugung, die auf einer anderen Ebene wirkt.   <br /> <br /> <strong>Was bringt Dir kizuco? </strong><br /> kizuco ist eine tolle Plattformen, die Regionalit&auml;t unterstreicht und m&ouml;glich macht. Auch im Designbereich Leistungen und Produkte zu finden, die mindestens genauso toll sind, wie die Dinge, die ich national oder international finde, aber  direkt bei mir um die Ecke enstehen. Die Idee finde ich gro&szlig;artig und freu mich, wenn mehr Menschen dort auch meine Teppiche finden.  <br /> <br /> <strong>Wo ist Dein liebster Ort und wo kannst Du Dich entspannen? </strong><br /> Ich bin sehr gerne zu Hause mit meiner Familie und mit meinen Freunden. Mit Freunden im Garten sitzen und mich mit ihnen zu unterhalten, das mag ich sehr. <br /> <br /> Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 06 May 2013 10:26:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Daniels Eatery - Wer oder was ist das?]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/supper_club/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><img title="daniels eatery Berlin" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/lumineur/daniels_eatery_Berlin.jpg" alt="daniels eatery" width="775" height="295" /><br /><br />Auf Facebook kursiert seit einiger Zeit dieser Geheimtipp: In sch&ouml;nen Altbauwohnungen mit stimmungsvoller Einrichtung verw&ouml;hnt er Wildfremde mit k&ouml;stlichen drei bis f&uuml;nf G&auml;nge Menues. Lachs-Wasabi-Creme mit gegrilltem Gem&uuml;se mit Percorino Cashew oder Rote Bete Ziegenfrischk&auml;se mit Kresse und Chorizo-Limette-Avocado &ndash; hm, klingt das nicht traumhaft lecker? Aber wer ist dieser Daniel eigentlich?<br /><br /> <img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Daniels Eatery mit LumineurLicht Leuchten" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/lumineur/LumineurLicht_Ariadne.jpg" alt="Ariadne LumineurLicht" /><strong>Daniel, woher kommst Du?</strong><br /> Wie viele meiner Freunde und Bekannten komme ich nat&uuml;rlich nicht aus Berlin... Geboren und aufgewachsen bin ich im Emsland, in Niedersachsen, und bin dann nach dem Studium in den Niederlanden vor 10 Jahren nach Berlin gezogen.  <br /><br /> <strong>Wer bist Du?</strong><br /> Ich bin Kreativer. Das vor allem. Schon immer habe ich gerne gemalt, R&auml;ume umger&auml;umt und dekoriert, gekocht und gebacken. Ich mag durch St&auml;dte und Stra&szlig;en bummeln, in Caf&eacute;s sitzen und Menschen beobachten. Menschen treffen und kennenlernen mag ich auch. Sehr. Ich glaube, einerseits bin ich zwar zur&uuml;ckhaltend, aber andererseits bin ich sehr offen und neugierig.  <br /><br /> <strong>Was machst Du?&nbsp;</strong><br /> Haupts&auml;chlich bin ich Chef und Gastgeber meines Supper Clubs &bdquo;Daniel&rsquo;s Eatery&ldquo;. Au&szlig;erdem f&uuml;hre ich mein Designlabel &bdquo;cuadrado &ndash; we create.&ldquo; Cuadrado bietet z.B. T-Shirts, Beutel, Geschirrt&uuml;cher oder Grafikdesign f&uuml;r jung und alt. M&auml;nnlein und Weiblein. Und die &uuml;brige Zeit verbringe ich mit meinem Partner, Freunden und Familie.   <br /><br /> <strong>Wie funktioniert das Konzept "Daniels Eatery"?</strong><br /> Daniel&rsquo;s Eatery ist ein Supper Club der an zwei Abenden im Monat stattfindet. Immer an einem Freitag und Samstag. Ich biete dann ein 5-g&auml;ngiges Men&uuml; inklusive einem frisch gebackenem Brot und begleitenden Weinen an. Die G&auml;ste h&ouml;ren &uuml;ber Bekannte, Presse oder Google von Daniel&rsquo;s Eatery und melden sich &uuml;ber Facebook oder per Email an und kommen dann an den Ort, an dem das Dinner stattfindet. Sie sitzen dann mit 10 bis 20 meist Fremden am Tisch und essen, erz&auml;hlen und lachen viel. Es ist eine ganz besondere Erfahrung.  <br /><br /><strong> Wie ist die Idee dazu entstanden?</strong><br /> Die Idee zu Daniel&rsquo;s Eatery kam 2011 auf. Wir sind in eine gr&ouml;&szlig;ere Wohnung gezogen, die sich platztechnisch anbot, viele G&auml;ste willkommen zu hei&szlig;en. Au&szlig;erdem wollte ich viele Rezepte schon immer einmal ausprobieren. Zudem habe ich die Jahre vorher immer alleine und von zu Hause aus gearbeitet und habe die Interaktion mit Menschen vermisst. Ich habe zwar einen gro&szlig;en Bekannten- und Freundeskreis, aber mir fehlte auch &bdquo;der frische Wind&ldquo;. Last but not least habe ich dann &uuml;ber das Thema Supper Club gelesen und fand darin die ideale Kombination, um all diese Aspekte unterzubringen. So fand dann im August 2011 das erste Dinner statt und seit dem, jeden Monat.  <br /><br /><strong> Du kommst aus dem Bereich des Marketing, wie bist zum Koch geworden?</strong><br /> Genau. Ich habe International Marketing Management in den Niederlanden, mit Semestern in Spanien, USA und Deutschland studiert. Danach dann einige Jahre im Marketing gearbeitet, Klingelt&ouml;ne in S&uuml;deuropa verkauft, sp&auml;ter Massagedeals oder &auml;hnliches. Irgendwann hat mich die Arbeit nur noch frustriert. Schon immer aber habe ich gerne gekocht und gebacken. Als Kind habe ich mich sonntags im Haus meiner Eltern in die K&uuml;che geschlichen und das Fr&uuml;hst&uuml;ck gemacht, nett dekoriert und alle damit &uuml;berrascht. Sp&auml;ter habe ich Brot gebacken, dessen Teig ich beim Kneten zu Gesichtern meiner Lehrer formte, um ihn dann zu boxen. Dann habe ich angefangen zu kochen und da wir zu Hause immer die neuesten Lebensmittel ausprobiert haben, bin ich ebenso offen geworden f&uuml;r Neues. Ich durfte auch immer alles ausprobieren und so habe ich einige Theorie und Praxis erlernt. <br /> Ich glaube, ich habe ein gutes Gesp&uuml;r f&uuml;r Rezepte und ihre Zutaten und wie sie zusammenpassen. Insofern ist damit wohl ein guter Grundstein gelegt. <br /><br /> <strong>Was hast Du f&uuml;r eine Ausbildung?</strong><br /> Wie schon erw&auml;hnt habe ich International Marketing Management studiert und lange in dem Bereich gearbeitet. Alles, was mit dem Kochen zu tun hat, habe ich mir &uuml;ber die Jahre und durch Ausprobieren angeeignet. Es hilft au&szlig;erdem sehr sich Rezepte genau durchzulesen, Youtube-Tutorials und Kochsendungen anzusehen! <br /><br /> <img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Daniel Grothues von Daniel`s Eatery" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/lumineur/Daniels_Eatery.jpg" alt="Daniel Grothues" /><strong>Du wirst auch extern als Koch gebucht?</strong><br /> Ja, extern werde ich auch als Koch gebucht. Meistens von Leuten, die schon bei einem Dinner dabei waren oder zumindest jemanden kennen, der es erlebt hat. Das sind dann private Weihnachts- oder Geburtstagsessen oder Firmen-Caterings. Man kann mich allerdings auch &uuml;ber die Plattform Kitchensurfing.com buchen. Da findet man sehr viele K&ouml;che, die einen &auml;hnlichen und/oder professionellen Hintergrund haben. <br /><br /><strong> Das Ambiente ist besonders: Findet das Essen in Privatr&auml;umen statt, oder mietest Du R&auml;ume an und richtest sie ein?</strong><br /> Das Ambiente ist in der Tat besonders. Bisher fanden die Dinner meistens in meiner privaten Wohnung statt. Wobei ich schon denke, dass die Wohnung den G&auml;sten immer auch sehr gef&auml;llt...:-) Manchmal bin ich allerdings in anderen Locations und nutze sie als Pop-Up Restaurant. Erst k&uuml;rzlich habe ich f&uuml;r 6 Wochen die Wohnung von Freunden nutzen d&uuml;rfen, die dort ausgezogen waren. Die K&uuml;che und ein gro&szlig;es Sofa waren noch vorhanden. So kam mir die Idee, dort ein paar Dinner und Events zu organisieren, was auch gut funktionierte! Ich habe dann alle K&uuml;chenutensilien, Tische, St&uuml;hle, einen Sessel und ein paar Bilder in die Wohnung gebracht und sie neu eingerichtet. Ich habe dann noch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis geforscht, wer vielleicht noch unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte bzw. f&uuml;r wen die Pop-Up Location au&szlig;erdem interessant w&auml;re und kam dabei auf <a href="http://www.kizuco.de/designer/berliner-designer/lumineur-felix-karow.html">Felix Karow von Lumineur Licht</a>. Der Felix hat mir dann seine gro&szlig;artigen Leuchten f&uuml;r die R&auml;ume der Wohnung zur Verf&uuml;gung gestellt. Die G&auml;ste waren hin und weg!  Es gab aber auch schon andere Locations. Vor ein paar Monaten habe ich das Dinner bei MOOKIJ, einem Kinderbekleidungsladen in Mitte, angeboten und auch schon in der Adventszeit bei einem befreundeten Floristen, HOREIS Florist. Das hatte eine sehr sch&ouml;ne Atmosph&auml;re mit der Adventsdeko, Weihnachststernen und den vielen Kerzen. <br /><br /><strong> Wie schaffst Du es, dass sich wildfremde Menschen in Deinem Raum wohlf&uuml;hlen?</strong><br /> Vermutlich ist es meine Art, die den Menschen hilft, sich willkommen zu f&uuml;hlen. Ich &ouml;ffne allen freundlich die T&uuml;re, so als w&uuml;rden Freunde zu Besuch kommen. Ich freue mich ja auch auf den Besuch. Das nimmt den meisten schon die Scheu und ist der erste Eisbrecher. Und dann l&auml;uft das meistens von alleine, da die meisten G&auml;ste eh sehr offen sind und neugierig auf die Menschen, die da noch so dabei sind. Es ist auch eine sehr intime, famili&auml;re Atmosph&auml;re.  <br /><br /> <strong>Wie findet man Dich und Dein Dinner?</strong><br /> Die meisten erfahren von mir &uuml;ber Bekannte. Mund-zu-Mund-Kommunikation funktioniert gut. Und so finden sie dann meine <a href="http://www.danielseatery.com/" target="_blank">Website</a> oder Facebook-Seite.  &Uuml;ber Google geht das nat&uuml;rlich auch.  <br /><br /> <strong>Wie funktioniert das perfekte Dinner?&nbsp;</strong><br /> Das perfekte Dinner funktioniert durch eine entspannte, offene Atmosph&auml;re. Nat&uuml;rlich sind auch das Essen und die passenden Getr&auml;nke wichtig. Ebenso wie das Drumherum, also die Wohnung bzw. Location. F&uuml;r mich ist zudem ein gutes Timing von N&ouml;ten, da ich sonst sp&auml;ter am Abend Stress in der K&uuml;che bekomme. Ich esse ja immer mit und versuche so viel Zeit wie m&ouml;glich mit meinen G&auml;sten zu verbringen und ich glaube, das ist den G&auml;sten auch wichtig und tr&auml;gt zu einem perfekten Dinner bei.  <br /><br /><strong> Was war die lustigste/heiterste Begegnung, die Du hattest?</strong><br /> Es gab sicherlich schon so einige lustige oder heitere Begegnungen. Vor allem  bin ich meistens &uuml;berrascht, wie klein doch die Welt ist. Einmal hatte ich ein Paar aus New York zu Gast, die gerade ein paar Tage vorher in Berlin angekommen waren. Eine Bekannte von mir war bei diesem Dinner dabei und kurz vorher von einer Reise nach New York zur&uuml;ckgekehrt. Im Laufe des Abends fiel dann auf, dass sie alle ein paar Tage zuvor zusammen im Flugzeug von New York nach Berlin sa&szlig;en und sich ausgerechnet an diesem Abend bei mir wieder trafen.  <br /><br /><strong> Wie verw&ouml;hnst Du Dich selbst?</strong><br /> F&uuml;r mich ist ein entspannter Tag mit meinem Freund ohne Verpflichtungen, mit leckerem Essen, Trinken und bestenfalls einer ausgiebigen Massage ein Verw&ouml;hntag!  Idealerweise in einem thail&auml;ndischen Hotel mit viel Sonne und frischer Luft. <img style="border: 0pt none; float: left; padding-top: 20px; padding-right: 0px;" title="Daniel`s Eatery und LumineurLicht" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/lumineur/undergrund_dinner_berlin.jpg" alt="Daniel`s Eatery und LumineurLicht" /><br /><br />Fotos: copyright LumineurLicht und Daniel`s Eatery<br /><br /><br /></p>
<p>
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      <pubDate>Fri, 03 May 2013 13:50:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Künstleressen im Haus am Waldsee mit Werner Aisslinger]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/haus-am-waldsee/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><img title="K&uuml;nstleressen mit Werner Aisslinger" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/aisslinger/hausamwaldsee_essen.jpg" alt="K&uuml;nstleressen mit Werner Aisslinger" /><br /><br />P&uuml;nktlich um halb acht Uhr abends hatten sich vierzig Interessierte zum K&uuml;nstleressen im Haus am Waldsee eingefunden. Mit einem Gl&auml;schen Sekt, ein paar Einleitungsworte der Kuratorin zu Ehren des Designers oder  hier treffender des K&uuml;nstlers Werner Aisslinger und seiner Ausstellung &bdquo;Home of the Future&ldquo;. Dann folgte der entspannte Teil mit einem drei G&auml;nge Menu und dem offenen K&uuml;nstlergespr&auml;ch. <br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Haus am Waldsee" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/aisslinger/hausamwaldsee_.jpg" alt="Haus am Waldsee" /> Bevor es in den n&auml;chsten Saal ging, schweife der Blick noch einmal in Aisslingers K&uuml;che der Zukunft, wo gerade Kr&auml;uter und Tomaten in laborartigem Ensemble sich zu vielgelobter Reife entwickeln. Doch offenkundig hatten weder Kraut noch Gem&uuml;se den Weg in die darauf servierten  Speisen gefunden. An einer langen, wei&szlig;gedeckten Tafel wurde das drei G&auml;nge Menu und Getr&auml;nke kredenzt, und &uuml;ber  Unterschiede oder Gemeinsamkeiten von Design und Kunst schick geplaudert. <br /><br /> Das Haus am Waldseea wurde 1922  von einem j&uuml;dischen Regenmantelfabrikanten erbaut. Seit 1942 war es als Au&szlig;enstelle der Allgemeinen Film-Treuhand der UFA, nach Kriegsende zog das Kunstamt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf ein und wurde zu einem K&uuml;nstlertreffpunkt.<br /> Das Haus am Waldsee z&auml;hlt seit 1946 zu den ersten Ausstellungsh&auml;usern f&uuml;r internationale zeitgen&ouml;ssiche Kunst in Deutschland. Die Liste der Aussteller ist lang: Kathe Kollwitz, Pablo Picasso, Max Ernst, Joan Mir&oacute;. Meret Oppenheim, Niki de Saint Phalle oder Duane Hanson, u.v.a..  In F&uuml;nf Ausstellungen im Jahr werden K&uuml;nstler der Gegenwartskunst und klassischen Nachkriegsmoderne vorgesellt. Kreative Kr&auml;fte der bildenden Kunst, des Design, der Architketur und der Musik sichtbar gemacht.<br /><br />Am 30. Mai gibt es vor Ort ein K&uuml;nstlergespr&auml;ch mit Werner Aisslinger und&nbsp; Dr. Katja Blomberg statt - Eintritt 9,00 &euro;. Die K&uuml;nsterlessen finden regelm&auml;&szlig;ig zu den jeweiligen Ausstellungen im <a href="http://www.hausamwaldsee.de/index.php?lang=de" target="_blank">Haus am Waldsee</a> statt.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 03 May 2013 11:37:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Frühlingsonne macht Lust auf sho:shee]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/sho_shee_Pflanztopf/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/garten/designer-pflanztopf-l.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Pflanzt&ouml;pfe aus Walnusschalenmehl der Manufaktur Scheeg" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/scheeg/Pflanztopf_Garten.jpg" alt="Pflanzt&ouml;pfe aus Walnusschalenmehl" width="384" height="427" /></a>Lange mussten wir warten, doch endlich ist die Sonne wieder da und l&auml;sst die Pflanzen wieder in sch&ouml;nstem Glanz erbl&uuml;hen. Das weckt die Lebensgeister und macht Lust auf Neues. H&ouml;chste Zeit, um die Pflanzt&ouml;pfe auf den Balkon und die Terrasse zu verteilen. Neue Farben und klare Struktur bringen die &Uuml;bert&ouml;pfe von Sho:sHee. Mit ihren geraden Linien und geschwungenen Formen erzeugen sie eine moderne Eleganz. Einlegrahmen aus Holz unterstreichen die Vornehmheit. Die T&ouml;pfe eignen sich auch besonders gut f&uuml;r Einzelg&auml;nger und Tiefwurzler und dem Garden-Feeling steht also nichts mehr im Wege! <a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/garten/pflanztopf-rund.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Garten Pfalnztopf" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/scheeg/Pflanztopf-draussen.jpg" alt="Garten Pfalnztopf" width="384" height="427" /></a><a href="http://www.kizuco.de/designermoebel/garten/pflanztopf-scheeg.html"><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Terassen Pflanzk&uuml;bel" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/scheeg/Pflanztopf_terasse.jpg" alt="Terasse Pflanzk&uuml;bel" width="384" height="427" /></a></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:37:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[5. Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb  ]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/Internationaler_Marianne_Brandt_Wettbewerb/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><img title="5. internationaler Marianne Brandt Wettbewerb" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/wettbewerbe/marianne_brandt_wettbewerb.jpg" alt="Marianne Brandt Wettbewerb" width="775" height="295" /><br /><br />Unter der lyrischen Maxime <em>Die Poesie des Funktionalen </em>steht der diesj&auml;hrige<strong> Internationale Marianne Brand Wettbewerb</strong>, der sich weltweit an junge Designerinnen und Designer aller Gestatlungsrichtungen richtet und nur alle drei Jahre ausgelobt wird. Es gibt drei Kategorien: Neben <strong>Produktdesign</strong> und <strong>Fotografie</strong> lautet die diesj&auml;hrige Sonderkategorie <strong>Cradle to Cradle,</strong> welche sich den &ouml;kologischen Anforderungen im Design widmet. Am 2. Mai startet die Online-Registrierung und der Up-Load der Arbeiten.<br /><br /> <img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Plakat Marianne Brandt Wettbewerb" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/wettbewerbe/marianne_brandt_plakat.jpg" alt="Plakat Marianne Brandt" />Mit der f&uuml;nften Ausschreibung bleibt der Design-Wettbewerb mit Marianne Brandt und ihren Schaffensbereichen<strong> Produktdesign</strong> und <strong>Fotografie </strong> tief verwurzelt.Die Bauhausk&uuml;nstlerin Marianne Brandt (*1893&nbsp; - &dagger; 1983) hat die Formgestaltung wesentlich beeinflusst. Ihre Arbeiten z&auml;hlen noch heute zu den besten Leistungen der Produktgestaltung und stehen f&uuml;r formvollendete Gestaltung, Funktionalit&auml;t und &Auml;sthetik. Die dritte Kategorie <strong>Cradle to Cradle &ndash; von der Wiege zur Wiege &ndash;</strong> fordert junge Designer/innen dazu auf, den Funktionsbegriff im Sinne von nachhaltigen Nutzungskreisl&auml;ufen neu zu interpretieren.<br /><br /> Die eingesandten Arbeiten werden in diesem Jahr von den Fachjuroren Andrea Branzi, Prof. Dr. Michael Braungart, Saskia Diez, Natalie Jeremijenko und Bertram Kober bewertet und pr&auml;miert. Die Preisverleihung wird im Rahmen eines &ouml;ffentlichen Symposiums im Sommer 2013 stattfinden, ab dann werden die Arbeiten bis 1. Oktober &ouml;ffentlich zu sehen sein. Tr&auml;ger des Wettbewerbs ist der <strong>Chemnitzer Kunstverein Villa Arte e.V.</strong>, der durch das <strong>S&auml;chsische Staatsministerium f&uuml;r Wissenschaft und Kunst</strong>&nbsp; und durch die Stadt <strong>Chemnitz</strong> gef&ouml;rdert wird.<br /><br />Neu: In diesem Jahr findet erstmalig eine Podiumsdiskussion im Rahmen des Wettbewerbs statt.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:18:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fair Fashion Finder macht faires Shoppen leicht]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/Fair_Fashion_Finder/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><img title="get changed eco fashionportal" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/fashion/get_changed.jpg" alt="eco fashionportal" width="775" height="295" /><br /><br />Es ist soweit: Der <strong>Fair Fashion Finder</strong> ist da! Online kann man schnell und einfach faire Mode finden. In Deutschland, &Ouml;sterreich und in der Schweiz. Das Netzwerk  von <strong>GET CHANGED!</strong> umfasst derzeit eine Palette von f&uuml;nzig jungen und etablierten Modelabels mit fairen Produkten und aktuelle Kollektionen. Eine Suchfunktion erm&ouml;glicht es  Shops und Stores aus der nahen Umgebung und nach bestimmten Kriterien zu suchen.  Schnittstelle zu  Online-Shops und Google-Map lassen &uuml;ber 100 Stores finden. <strong>Kizuco</strong> ist nat&uuml;rlich auch dabei.<br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Katharina Wehrli von get changed" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/fashion/wehrli.jpg" alt="Wehrli" /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="Mark Stahrmanns von get changed" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/fashion/starmanns.jpg" alt="Starmanns" /> <strong>GET CHANGED!</strong> will Transparenz in der Modeindustrie schaffen und  verfolgt die Vision sozialer und &ouml;kologischer Fairness.  Basis ist ein Kriterienkatalog, der den Begriff der <strong>fairen Mode</strong> definiert und die Voraussetzungen f&uuml;r die Teilnahme von Modefirmen und H&auml;ndlern regelt.<br /><br /> Hinter <strong>GET CHANGED! </strong>steht die <strong>GET CHANGED! Gmbh</strong> aus Z&uuml;rich, die aus dem Verein NETZWERK FAIRE MODE hervorgegangen ist. Die Idee wurde 2011 von der Unternehmerin Katharina Wehrli und dem CSR-Berater (Corporate Social Responsibility Beratung) und Lehrbeauftragten an der Universit&auml;t Z&uuml;rich Mark Starmanns initiiert. Mittlerweile ist ein sieben k&ouml;pfiges Team f&uuml;r die Inhalte der Plattform verantwortlich.<br /><br /></p>
<p>
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      <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 08:59:23 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hemispheres – Ein ambitioniertes Projekt     ]]></title>
      <link>http://www.kizuco.de/blog/hemispheres/</link>
      <description><![CDATA[<p class="fontalex_left"><img title="graphic novel hemispheres" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/sanstitre/hemispheres.jpg" alt="graphic novel hemispheres" width="775" height="295" /><br /><br />Die Idee enstand genau vor zwei Jahren am K&uuml;chentisch: Eine fiktionale, in der Zukunft spielende Geschichte mit d&uuml;sterem Ende zu erz&auml;hlen. Man war sich einig, eine <strong>Graphic Novel</strong> sollte es werden. Seither arbeiten Christopher de la Garza und Sascha Grusche gemeinsam an diesem Projekt. In einer Work-in-Progress-Ausstellung zeigten sie im <strong>Sans Titre</strong> letztes Wochenende, wie weit sie vorangekommen sind, wie sie arbeiten und was noch alles geplant ist.<br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="hemispheres - Ausstellung" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/sanstitre/hemispheres2.jpg" alt="hemispheres graphic novel" /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="hemispheres Ausstellung sans titre" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/sanstitre/hemispheres1.jpg" alt="hemispheres graphic novel" /><img style="border: 0pt none; float: left; padding-bottom: 20px; padding-right: 20px;" title="hemispheres Zeichner Sascha Grusche" src="http://www.kizuco.de/media/wysiwyg/blog/sanstitre/sascha_grusche.jpg" alt="Sascha Grusche" /> Bislang sind erst acht Seiten des Comics fertig geworden. Es fehlen noch 22 Seiten, dann wird der erste Band abgeschlossen sein. 2014 soll er in Druck gehen. F&uuml;r die k&uuml;nstlerische Umsetzung scheuen sie keine M&uuml;he: Christopher De la Garza verkleidete sich als M&ouml;nch und posierte in verschiedenen Posen, sein Gewand im Ventil-atorwind wehend, vor der Kamera. 380  Fotos sind dabei entstanden, nur eines davon wurde ausgew&auml;hlt und diente als Prototyp einer Szene im Comic. Detailgenau &uuml;bertrug Sascha Grusche das Motiv mit Bleistift  auf Papier und kolorierte mit Acrylfarbe fein lasierend Schicht um Schicht. So erzeugte er ein fast fotogetreues Abbild in aquarellartiger Optik. Allein der Prozess des Malens einer ganzen Seite kann schon mal 72 Stunden dauern, was neun Werktagen entspricht, doch arbeitet er nicht hauptberuflich daran.</p>
<p class="fontalex_left"><span style="font-size: 12px;">Eigentlich steht Sascha Grusche mitten im Referendariat als Lehrer f&uuml;r Physik und Englisch am Einstein-Gymnasium. Obwohl er schon sein halbes Leben lang malt, verfolgt er noch ganz andere Ziele</span><span style="background: transparent;">, wie in Physik zu promovieren (auf einem der Bilder l&auml;sst sich sein zuk&uuml;nftiges Thema bereits entdecken).</span><span style="font-size: 12px;"> Christopher De la Garza hat eine Ausbildung zum Mediengestalter f&uuml;r Bild und Ton absolviert, ist Inhaber der Grafik Agentur </span><strong style="font-size: 12px;">Colorscale Design </strong><span style="font-size: 12px;"> und studiert Architektur und St&auml;dtebau an der Fachhoch-schule in Potsdam. Er hatte die Idee f&uuml;r diese Novelle. Die Dritte im Bunde ist seit Ende 2012 die Studentin f&uuml;r Kunstgeschichte  Helene Bosecker. Sie kuratierte die Ausstellung im </span><strong style="font-size: 12px;">Sans Titre </strong><span style="font-size: 12px;">und ihr Ziel ist es, die Seiten multilingual zu gestalten.</span><br /><br /> Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft, im Jahr 2027, und handelt von einem in der Abgeschiedenheit eines buddhistischen Klosters lebende<span style="font-weight: normal;">n M&ouml;nch, der </span> nun in seine Heimat Hierosolyma geschickt wird, um ein Medikament zu besorgen. Als er dort ankommt, trifft er auf eine Gesellschaft, die am Rande des Zusammenbruchs steht.<br /><br />Aktuelle gesellschaftliche Ph&auml;nomene werden behandelt und die Frage aufgeworfen, wie viel Verantwortung der Einzelne f&uuml;r die Gemeinschaft tr&auml;gt. &bdquo;Es handelt sich um eine Gesellschaft, deren Menschen wie Fische in einem Schwarm schwimmen, und blind dem Vorderfisch folgen&ldquo;, so Sascha Grusche, &bdquo;und dabei wie Fr&ouml;sche im hei&szlig;en Kochtopf sitzen, und nicht merken, was passiert.&ldquo;  Gleich einem Kraftfeld, das blitzschnell seine Richtung &auml;ndern kann, scheinbar unberechenbar, wo schlie&szlig;lich sein Weg hinf&uuml;hren und enden wird.  Das klingt w<span style="font-weight: normal;">irklich bedrohlich und dystropisch.</span><br /><br /> All das wird der Leser durch das Auge des M&ouml;nchs sehen k&ouml;nnen. Mit seinem buddhis-tischen Wertesystem trifft er von au&szlig;en auf diese Gesellschaft. Doch bleibt sein Handeln (zun&auml;chst) erfolglos: Versucht er die Menschen wach zu r&uuml;tteln, st&ouml;&szlig;t er auf Unverst&auml;ndnis und kommunikative H&uuml;rden. Schafft er es dennoch, muss er schlie&szlig;lich feststellen, dass er versagt. Denn der Wachger&uuml;ttelte entscheidet sich f&uuml;r eine d&uuml;stere L&ouml;sung.<br /><br /> Das Projekt Hemispheres zeigt sich noch weit vielschichtiger und tiefgr&uuml;ndiger. Nicht nur  Phantasie und physikalische Ph&auml;nomene flie&szlig;en subtil in die Bilder ein. Sondern es wird noch komplexer: Denn ein Bild ist nicht einfach nur ein Bild oder ein Bild im Bild...  So blickt der M&ouml;nch in einem Augenblick des Innenhaltens in ein Schaufenster, sein Auge reflektiert das Schaufenster samt Schaufensterpuppe, das Spiegelbild  des M&ouml;nchs im Spiegel sowie sein Spiegelbild im Schaufenster...  Puh, das klingt einfacher als es ist. Diese Reflektion machte sich Helene Bosecker zum Thema und trug mit dem Publikum in einem Brainstorming s&auml;mtliche  Assoziationen zusammen. Erinnerte es mich an vergangene Hochschulzeiten im Vorlesungssaal der Philosophie oder Semiotik: Von der Idee zum Bild, Perzeption, Apperzeption,  Abduktion, usf.. Also, den <em>&uuml;blichen</em> Fragen nach Wahrnehmung und Erkenntnis.  Ja, ich konnte tats&auml;chlich noch folgen.<br /><br /> Helene Boseckers Augen funkeln, wenn sie &uuml;ber den Plan der multilingualen Texte spricht. Sie hat die Idee, abh&auml;ngig von der Atmosph&auml;re des Bildes und der repr&auml;sentierten Situation eine bestimmte Sprache zu w&auml;hlen. Das k&ouml;nne mal eine hakelige Sprache wie Finnisch, aber auch mal eine flie&szlig;end weiche, romanische Sprache, ob tot oder lebendig, sein. &bdquo;Auf jeden Fall gibt es keine unvollkommene Sprache&ldquo;, erkl&auml;rte Helene Bosecker. Sp&auml;testens jetzt wird klar, hier entsteht kein Comic f&uuml;r die schnelle Nachtlekt&uuml;re. Nein, hier sind beide Hemisph&auml;ren gefragt!<br /><br /> Die Arbeit wird im Augenblick mit viel Elan und Enthusiasmus ausgef&uuml;hrt. E-Book und App sind in Planung. Zur Finanzierung startete Anfang April auf der Onlineplattform Start Next eine Crowdfounding Aktion. Es sollen 10.000 Euro zusammen kommen, um das Projekt weiter voranzutreiben. Wer Interesse hat, kann ab 5 Euro spenden.<br /><br /> Wir werden das Projekt im Auge behalten.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 19 Apr 2013 22:59:37 +0000</pubDate>
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